Stalking


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Mit dem englischen Begriff „Stalking“ wird das bewusste und wiederholte Verfolgen oder Belästigen einer Person gegen ihren Willen bezeichnet. Stalking wurde zum gängigen Begriff für beharrliche Verfolgungshandlungen, die das Opfer psychisch beeinträchtigen. Im Deutschen wird Stalking mit Psychoterror übersetzt.

 

Typische Verhaltensweisen:

  • Ständig unerwünschte Kontaktaufnahme, durch Telefonanrufe, E-Mail oder SMS
  • Andauerndes Beobachten, Überwachen und Verfolgen
  • Demonstratives Warten vor dem Haus oder dem Arbeitsplatz
  • Entnahme und das Lesen der Post
  • Ausfragen von Nachbarn, Bekannten und ArbeitskollegInnen
  • Übersenden von Geschenken (z.B. Blumen, Pralinen, pornografisches Material)
  • Schalten von Anzeigen in der Zeitung (z.B. Todesanzeigen, für sexuelle Dienstleistungen)
  • Bestellung bei Versandhäusern im Namen des Opfers
  • Beschädigung des Eigentums
  • Wohnungseinbrüche
  • Belästigung von Verwandten und Freunden
  • Rufschädigung
  • Beschimpfung und Gewaltandrohung, bis hin zu tatsächlichen körperlichen und /oder sexuellen Übergriffen, im Extremfall bis hin zu Tötungsdelikten

 

Hilfreiche Tipps:

  • Dokumentation der Annäherungsversuche (Datum, Uhrzeit, Ort)
  • SMS speichern
  • Bei Anrufbeantworter oder Mailbox die aufgezeichneten Anrufe speichern
  • Geschenke ohne Absender nicht annehmen
  • Polizeinotruf 133 einspeichern und bei Bedrohung sofort anrufen
  • Freunde und Verwandte informieren
  • Ein akustisches Alarmgerät anschaffen, um den Stalker abzuschrecken
  • Anzeige bei der Polizei
  • Die Einstweilige Verfügung nach § 382gEO zum „Schutz vor Eingriffen in die Privatsphäre“ beantragen

 

 

Tipps

 

Dokumentation der Annäherungsversuche (Datum, Uhrzeit, Ort)


SMS speichern


Bei Anrufbeantworter oder Mailbox die aufgezeichneten Anrufe speichern


Geschenke ohne Absender nicht annehmen


Polizeinotruf 133 einspeichern und bei Bedrohung sofort anrufen


Freunde und Verwandte informieren


Ein akustisches Alarmgerät anschaffen, um den Stalker abzuschrecken


Anzeige bei der Polizei


Die Einstweilige Verfügung nach § 382gEO zum „Schutz vor Eingriffen in die Privatsphäre“ beantragen